Freitag, 25. März 2016

Meine Lieblings-Fitness-Channel

Seit circa 3 Jahren trainiere ich jetzt schon zuhause mit Youtube-Videos. Mal Yoga, mal HIIT, mal irgendwas zum Ausprobieren.

Das sind meine Lieblings-Fitness-Channel/Videos

Fitnessblender
Egal was man machen möchte, Fitnessblender hat definitiv ein Workout dafür. Die Videos sind professionell produziert und man kann seine eigene Musik laufen lassen, was ich super finde.


Blogilates
Cassey hat mittlerweile ihre eigene Klamottenlinie, es gibt Yoga-Matten und einen monatlichen Workout-Kalender für den immer die aktuellsten Playlists online gestellt werden. Die Workouts sind relativ kurz und dadurch perfekt für zwischen durch.



Jillian Michaels
Wer kennt sie nicht ;) wenn man Jillian Michaels bei Youtube eingibt kommen 350.000 Ergebnisse. Von ihr gibt es auch Workouts für jedes Körperteil und zu vielen verschiedenen Sportarten. Ich mag am liebsten das "Yoga Meltdown".


Hat jemand noch Tipps welche Videos ich mal ausprobieren sollte? Ich bin da immer offen für alles :)


Montag, 21. März 2016

Die letzte Woche Vegan for fit

Die 30 Tage sind vorbei

Ich muss zugeben, in der letzten Woche habe ich mir sehr viele Ausnahmen gegönnt. Sonntags gab es morgens Brötchen vom Bäcker mit einem Ei vom Bauernhof, als wir unter der Woche beim Italiener bestellt haben waren die Nudeln natürlich nicht Vollkorn und es stand nirgends dabei, dass sie immer mit Käse überbacken sind.



So lange ich zuhause kochen und essen kann, fällt mir das vegane Essen weniger schwer. Einzig der Zuckerverzicht ist wirklich sehr sehr hart und es hat sich hier und da mal ein Stück dunkle Schokolade da zwischen geschummelt. Oder eine Tafel vegane Schokolade in den Einkaufswagen.



Wenn man unterwegs ist, braucht man schon eine gute Vorbereitung, damit das mit dem Essen auch so hinhaut. Ich habe jetzt noch konsequenter immer einen Apfel dabei, um über den schlimmsten Hunger hinweg zu kommen.



Außerdem habe ich die App "Codecheck" auf dem Handy, damit muss ich nicht immer selbst jedes Etikett bis ins kleinste Detail lesen, sondern kann das einfach einscannen und die App sagt mir, ob es vegan ist oder nicht. Etiketten lesen mache ich jetzt trotzdem viel gründlicher als vorher und bin immer wieder erstaunt, wo eigentlich überall tierische Produkte und vor allem Zucker drin sind.



Das Endergebnis ist für mich, dass ich versuchen möchte zuhause größten Teils vegan zu essen und Fleisch wirklich nur zu essen, wenn es aus einer ökologisch und ethisch korrekten Haltung kommt. Da bietet das Landleben mit den vielen Bauernhöfen tatsächlich mal einen Vorteil zur Stadt, beim Bauern direkt einkaufen und die Haltungsbedingungen der Tiere vor Ort ansehen zu können, schlägt wohl jeden Supermarkt.

Freitag, 18. März 2016

Halbmarathon - die Qual der Wahl

Quelle: Google


Zwei Läufe habe ich jetzt im Auge, allein das löst schon Druck bei mir aus. Beide Ende April/Anfang Mai. Bis jetzt kann ich mich nicht entscheiden welchen ich mitlaufen will.
Reicht die Zeit überhaupt aus bis dahin? Nehm ich mir da nicht ein bisschen viel vor? Ist das jetzt falscher Ehrgeiz oder kann ich das schaffen? An welchem Lauf soll ich teilnehmen?


Der Lauf Ende April hat für mich die perfekte Startzeit, 17.30 Uhr am Abend. Dafür müssten wir ca 1,5 Stunden da hin fahren. Und ich wäre alleine mit meinem Freund da. Keiner im Publikum den ich kenne, wahrscheinlich keine Läufer die ich kenne. Hat natürlich den Vorteil, dass man sich voll und ganz auf sich selbst konzentrieren kann. Aber ist man dann nicht vielleicht auch ein bisschen einsam?

Der Lauf Anfang Mai geht morgens los, um 11 Uhr, aber für mich fällt das definitiv noch in den Vormittag und das ist eigentlich gar keine Laufzeit für mich. Dafür laufen aus unserem Verein ein paar Leute mit und er ist in der Nachbarstadt. Manche laufen mit genauen Zeitvorstellungen, andere einfach um den Halbmarathon zu laufen. Lasse ich mich dann zu sehr mitziehen von den anderen oder motiviert es mich, wenn ich auf der Strecke und im Publikum immer wieder Leute sehe, die ich kenne?



Ich denke darüber jetzt schon seit 1 Woche nach und bin noch zu keiner Entscheidung gekommen. Was eigentlich immer wieder mein Problem ist. Ich habe einen Plan im Kopf, sehe irgendwo eine Möglichkeit und kann mich dann aber nicht zu einer Entscheidung durchringen.
Bei der Suche nach Arbeit ist das ähnlich: Ich habe letzte Woche ein Stellenangebot gesehen, das ich interessant fand. Bis ich mich aber entschieden habe, wirklich meine Bewerbung hinzuschicken, war es schon wieder weg.



Mein Ziel ist also: einfach entscheiden! Ein bisschen hab ich schon damit angefangen: die letzten zwei Tage kamen 2 Pakete für mich an, ich hab mich einfach mal "spontan" für einen Laufrucksack und Klamotten entschieden. Sehr untypisch für mich, aber eigentlich auch mal ganz schön.
Klar ist es sinnvoll bei großen Entscheidungen erst einmal gründlich nachzudenken, aber im Alltag kann ich das Nachdenken definitiv ein bisschen zurück schrauben. Öfter mal spontan entscheiden, der Bauch weiß ja oft was er will und der Kopf zerdenkt es mir dann wieder.


Samstag, 12. März 2016

Bulletjournal - wie ich mein Leben so plane



Mittlerweile hat das Bulletjournal ganz schön an Bekanntschaft gewonnen. Ich habe es vor circa 2 Jahren als super Methode entdeckt, meinen Alltag produktiver zu gestalten. Da habe ich es dann auch konsequent zur Examensvorbereitung angewandt. Im Anschluss ist die Motivation dafür leider wieder etwas verschwunden. Vor einem halben Jahr habe ich sie aber wieder gefunden und seitdem viele Tage mit meinem Bulletjournal geplant. Und ja, wenn ich es verwende, bin ich definitiv produktiver.



Index
Den mache ich in jeden Bulletjournal wieder ganz brav auf die erste Seite, aber eigentlich verwende ich ihn gar nicht so richtig. Meine Orientierung im Bulletjournal sind kleine Post-Its, die auf der Seite des aktuellen Monats und dem jeweiligen Tag kleben, das ist für mich einfacher, als jedes Mal wieder vorne nachzuschlagen. Uni-Termine gibt es dann noch ein Extra-Post-It, das immer auf die aktuelle wichtigen Liste hinweist.

6-Monats-Übersicht
Die habe ich in meinem aktuellen Bulletjournal zum ersten Mal, ich dachte, dass sie gerade um Dinge für den Umzug zu planen sehr praktisch sein könnte. Ich habe sie aber noch nicht sehr ausführlich genutzt. Es stehen nur ein bis zwei Sachen für jeden Monat darin und die notiere ich mir auch nochmal in der jeweiligen Monat-Task-Liste. Die 6-Monats-Übersicht ist also nichts für mich.



Monatsübersicht
Angefangen habe ich ganz klassisch mit der Monatsübersicht und den monatlichen Tasks. In manchen Monaten kann ich schon direkt am Anfang des Monats die komplette Übersicht ausfüllen, manchmal füllt sie sich aber erst im Laufe des Monats. Mir bietet sie einen Überblick was in dem Monat konkret ansteht, so kann ich Dinge langfristiger vorbereiten und kann kurzfristige Sachen sehr gut vermeiden.



Wochenplan
Jede Woche gibt es einen Kasten, in dem die wichtigsten Ziele / Gewohnheiten, die ich in der Woche schaffen will, aufgeschrieben sind. Dort kann ich dann abhaken, wenn ich die Sachen am jeweiligen Tag gemacht habe und sehe am Ende der Woche genau, was ich geschafft habe und was nicht. Es gibt auch ein +/- Feld für positives oder negatives Feedback und der eigentliche Plan war, mich zu "belohnen", wenn ich etwas so durchgezogen habe wie geplant. So richtig funktioniert das aber noch nicht für mich. Ich hab mir einfach noch keine"Belohnungen" und "Strafen" überlegt und weiß auch gar nicht, ob das für mich der richtige Weg ist.


"Tagesplan"
Seit ich auch mein Essen plane besteht mein Tagesplan aus dem Datum, den jeweiligen Gerichten des Tages und dann einfach aus einer Übersicht was für den Tag geplant ist. Ich schreibe mir auch eigentlich "unwichtige" Aufgaben mit auf, weil es mir einfach ein sehr gutes Gefühl gibt, wenn ich Dinge wegstreichen kann. Also steht da auch schon mal "Abspülen" und "Wäsche" dabei.
Die Essensplanung gefällt mir so noch nicht, weil ich am Anfang der Woche jeden Tag schon notieren muss, ohne zu wissen, wie viel da anfällt und wie viel Platz ich brauche. Hat jemand Tipps für mich?


Wer noch Inspiration für sein Bulletjournal braucht, sollte auf jeden Fall auf Pinterest und Instagram vorbei schauen. Wenn ich mir etwas Neues überlegt habe, was rein kommen soll, schau ich da als erstes, ob sich nicht schon jemand eine gute Umsetzung überlegt hat.

Sonntag, 6. März 2016

Vegan for fit - die ersten 2 Wochen

Eigentlich war meine Fastenzeit "nur" vegetarisch geplant. Irgendwie überkam es mich dann aber und ich habe mich dazu entschieden "Vegan for fit" auszuprobieren. Als Einstieg und um Vegan einfach mal auszuprobieren. Also 30 Tage lang keine tierischen Produkte, kein Zucker und kein Weißmehl.


Meine Erfahrungen aus Woche 1 und 2:

Was ich schon vorher oft gelesen habe, hat sich relativ schnell bestätigt. Attila's Rezepte kosten Zeit und sind vorbereitungsintensiv. Deswegen hab ich ziemlich schnell angefangen "freestyle" zu kochen. Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich mich gar nicht so umstellen muss, auch vorher waren meine alltäglichen Gerichte schon oft ganz unbeabsichtigt vegan.


Vegan ist teuer. Aber nicht pauschal. Mein erster Einkauf mit so ein paar Basics, die Attila auch auf seiner Homepage angibt, ging ganz schön ins Geld. Mandelmus, Milchersatz, Vollkornmehl/reis, Quinoa und Agavendicksaft sind im ersten Moment teurer als die "tierischen" Äquivalente. Wenn man das aber alles mal zuhause hat, kauft man oft nur noch Gemüse dazu. Und Planung ist alles. So kann man auch große Packungen von Gemüse u.ä. kaufen und sie im Laufe der Woche sinnvoll verwenden. Am Ende der Woche ist veganes Essen dann tatsächlich nicht teurer.


Essen gehen ist eine Herausforderung. Aber mittlerweile bieten doch erstaunlich viele Restaurants vegane Gerichte an. Auf dem Land komm ich da trotzdem oft an Grenzen. In so einem Traditions-Wirtshaus gibt es ohne Fleisch schon kaum ein "richtiges" Essen (außer man isst einfach nur Beilagen), vegan bleibt einem da oft nur der Salat mit Essig und Öl.
Einladungen bei Bekannten/Freunden sind auch so eine Sache für sich. Man muss für sich persönlich entscheiden, ob man vorher sagen möchte dass man vegan isst und um etwas "extra" Zubereitetes bittet oder ob man es riskiert und auch hier nur Salat essen kann.

bisher mein Lieblings-Rezept - die Linsenbolognese
Vegan essen bietet immer Gesprächsstoff. Allein die Erwähnung, dass man jetzt vegan isst (und sei es auch nur zeitlich begrenzt) leitet das Gespräch immer in Richtung Ernährung und was da eigentlich mit unserem Essen alles passiert. Das kann dann schnell in die positive oder in die (sehr) negative Richtung gehen ("Wegen eurer Sojawürste wird der ganze Regenwald abgeholzt" - ja, danke für diesen Hinweis...). Dabei möchte ich niemanden missionieren, jeder kann so essen wie er möchte und ich möchte halt aktuell vegan essen. Trotzdem fühlen sich erstaunlich viele Menschen schnell dadurch angegriffen, dass man dezent darauf hinweist, dass man gerade vegan isst.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass ich in den letzten zwei Wochen sehr gut gegessen habe. In der ersten Woche hatte ich das Gefühl dass sich mein Körper erstmal auf das vegane Essen einstellen muss, aber seitdem geht es mir sehr gut.
Den von vielen beschriebenen Wachheits-Kick kann ich bei mir bis jetzt noch nicht feststellen, ich hab eher das Gefühl, dass ich viel mehr schlafe als vorher (ich bin jetzt schon 3 Mal vor dem Fernseher eingeschlafen - das passiert mir sonst wirkliche NIE).
In der ersten Woche war ich auch noch sehr konsequent was Zucker und Weißmehl angeht, in der zweiten Woche hab ich das aber dank des Frauenleidens nicht mehr so gut hingekriegt. Das soll diese Woche auch wieder besser werden.

Veganes Sandwich "Hawaii" mit Ananas und Räuchertofu -
auch in der Kleinstadt gibt es ein veganes Restaurant :)