Freitag, 22. Januar 2016

Klausurenphase - ein kleiner Survivalguide

Eigentlich sollte ich gerade lernen. Eigentlich wollte ich aber auch einen Blogpost schreiben. Eigentlich wollte ich auch noch Sport machen. Wenn ich meine eigenen Tipps befolgt hätte, hätte ich das vermutlich alles auch geschafft.

1. Ziel
Setze dir selbst Ziele. Ein Großes ist wahrscheinlich das Bestehen des Studiums an sich. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es kleinere Zwischenziele. Und die sollten am besten SMART formuliert sein. (Heutzutage kommt man ja um die SMART-Regel gar nicht mehr rum, deswegen erläutere ich das jetzt mal nicht)
Wenn man ein genaues Ziel vor Augen hat, ist das Motivieren auch viel einfacher.


2. Organisation & Zeitmanagement
Natürlich nichts Neues, aber ich für mich das Wichtigste.
Einen Plan schreiben und sich dann daran halten, funktioniert nur, wenn man genau weiß, welche Aufgaben zu erledigen sind und wie lange man dafür braucht. Es ist also sinnvoll direkt am Anfang des Semesters eine Übersicht zu schreiben, welche Klausuren, Präsentationen und Hausarbeiten anstehen. So schafft man es, dass man zusätzlich zum Lernstress am Ende des Semesters nicht auch noch 3 Hausarbeiten gleichzeitig schreiben muss.
Man kann dabei nach Noten oder Credit Points priorisieren. Also was ist mir am wichtigsten oder was ist für das Erreichen meines Ziels am Wichtigsten.



3. Motivation & Mitstreiter
Suche dir Mitstreiter, die in der gleichen Situation stecken wie du. Gründet eine WhatsApp/Facebook-Gruppe in der jeder schreibt, wenn er lernt und was er lernt. Du glaubst gar nicht, wie viel Druck aus so was entstehen kann.
Wenn dir das zu persönlich ist, kann man sich heutzutage auch sehr gut über Instagram, Pinterest oder sonstiges motivieren. Da ist die Gefahr aber natürlich immer groß hängen zu bleiben und nach 3 Stunden vor dem PC zu merken, dass man ja eigentlich lernen wollte.

Seiten auf denen ich meine Motivation oft wieder finde:
http://theorganisedstudent.tumblr.com/
https://de.pinterest.com/LilaLivesLife/productivity/

So, und jetzt geh ich weiter lernen :)

Dienstag, 12. Januar 2016

Meine Laufchroniken

Angefangen hat alles mit dem Plan den Weltkulturerbelauf 2013 in Bamberg mitzulaufen. 10,9km durch die Altstadt. Für das kleine Oberfranken ist das eine Riesenveranstaltung und ich wollte auch mal dabei sein, anstatt den Läufern immer nur zuzujubeln.
Laufen war ich vorher auch schon immer mal wieder, aber nie regelmäßig. Das kam dann erst mit "richtigen" Wettkämpfen. Wenn der Wettkampf im Nacken sitzt, geht man doch eher noch Laufen, als sich auf die Couch zu legen.
Mittlerweile macht es tatsächlich auch Spaß und wenn ich nicht laufen kann, werde ich ungenießbar. Hätte mir das jemand 2012 gesagt, hätte ich ihn ausgelacht.

2013

Weltkulturerbelauf Bamberg 2013 10,9km 1:10:24h


Volkslauf zuhause 2013 7km 0:40:00h 

2014

"Berglauf" zuhause 2014 7,4km 0:45:19h

2015 - bisher wohl mein "krassestes" Laufjahr

Osterlauf 2015 10km 0:56:33h 
Das erste Mal dass ich 10km unter 1 Stunde gelaufen bin. 
Für viele mag das nicht schnell sein, aber für mich war das unglaublich :)
Ein Beweis dafür, dass Intervall/Tempotraining und auch lange langsame Läufe tatsächlich was bringen - ich mag es ja meistens gar nicht glauben. Gerade langsame, lange Läufe machen mir einfach keinen Spaß und ich habe das Gefühl, ich wär rückwärts laufend schneller...

Weltkulturerbelauf 2015 10,9km 1:03:55h
Und da war ich dann richtig stolz -
im Vergleich sieht man, dass ich schneller geworden bin



Volkslauf zuhause 2015 7km 0:36:38h

Stadtlauf Norderstedt (Hamburg) 2015 10km 0:55:41h
Nicht nochmal wahnsinnig schneller, aber doch nochmal eine Minute
und da hatte ich mit dem "gezielten" Lauftraining eigentlich schon wieder aufgehört.


und jetzt kommt mein persönliches Highlight


Drei-Zinnen-Lauf Südtirol 17km 1350hm 3:09:40h


Das ich das geschafft habe, war wirklich mein größter Erfolg 2015.
Die Jahre vorher hatte ich immer nur anderen dabei zugesehen, wie sie diesen Berg hochgekraxelt sind (Laufen kann man das ab Kilometer 8 einfach nicht mehr nennen) und dann habe ich mich doch tatsächlich auch überwunden.



Das stolze Gefühl werde ich hoffentlich nie vergessen.
So lange man hochläuft ist man einfach nur von der Kulisse so eingenommen, dass man gar nicht so sehr merkt wie anstrengend es eigentlich ist. Im Ziel denkt man kurz "nie wieder" und nach 5 Minuten Erholung "jaaa - ich bin nächstes Jahr dabei"

natürlich mussten wir da oben noch ein bisschen rumposen ;)


Für 2016 sind noch keine Läufe fest geplant (außer in meinem Kopf der Halbmarathon), im Moment quäle ich mich beim Laufen sowieso nur mit relativ hohem Puls und wahnsinnig langsamen Tempo herum. Wahrscheinlich muss ich einfach warten, bis mein Körper die Erkältung wirklich weggesteckt hat.


Sonntag, 3. Januar 2016

2016 - das Jahr der Veränderungen

Ein bisschen scheue ich mich diesen Post wirklich Neujahrsvorsätze zu nennen. Eigentlich sind das ja Pläne, Ziele, die ich erreichen möchte.
Ich teile sie damit ich auch selbst immer wieder erinnert werde, was ich eigentlich erreichen möchte.

Sport:

einen Halbmarathon laufen
(in meinen Kopf geistert die magische Grenze von 2 Stunden rum, für den ersten Halbmarathon ist es aber eigentlich Blödsinn. Also einfach nur Halbmarathon laufen, schaffen, nach 21 km glücklich und gesund im Ziel ankommen. Dafür strukturiert trainieren, mit Trainingsplan und Trainingszielen. Bestenfalls dreimal die Woche laufen
den ersten Lauf 2016 starte ich gleich durch den Schnee - nachdem man krank war, ist der Anfang immer wieder schwer, mal sehen wie es läuft - wortwörtlich)

Studium "Karriere":

das Studium erfolgreich abschließen
(dazu gehört auch eine Bachelorarbeit schreiben, vor der ich auch sehr viel Respekt hab - eigentlich zählt sie kaum was, neben den anderen Leistungen, aber man hat ja immer seinen eigenen Anspruch)

einen Job finden
(daran kann ich jetzt noch gar nicht so richtig denken, aber das kommt dann auch auf mich zu)

Leben:

Umziehen
(die Unistadt verlassen, wieder zurück in die Heimat - nie hätte ich gedacht, dass mich das mal so traurig stimmen würde und Umzüge erfordern Planung - was muss/kann mich, was nicht)

diesen Blog mit Leben füllen
(schon immer mein Traum, jetzt möchte ich ihn endlich mal konsequent umsetzen - 1 Post pro Woche)



Im Januar 2017 kann ich mir diesen Post dann wieder durchlesen und sehen was ich geschafft habe. Darauf freue ich mich tatsächlich.