Sonntag, 26. Juni 2016

Aus der Schublade

Lang lang ist's her das hier was kam.

Mit einem Beitrag zu Fees "Aus der Schublade"-Kategorie möchte ich mich aber wieder zurück melden. Man hat ja eigentlich viel zu viele Fotos in der Schublade, die man leider nie heraus kramt. Heute dürfen sie aber mal ans Licht. Auch wenn sie nicht so professionell aussehen wie Fees geniale Fotos - zeigen will ich sie trotzdem mal :)

Paris






Italien







Lissabon




Südtirol



Hamburg






Montag, 25. April 2016

Halbmarathon Adieu - von Höhen und Tiefen!

Der Grund warum letztes Wochenende kein Trainingsrückblick kam ist einfach, aber bitter:
Ich war / bin krank! Schon wieder! Das dritte Mal in 4 Wochen! Und das heißt: der Traum vom Halbmarathon am ersten Mai ist geplatzt (vorerst).


Aber von vorne:

Aus dem Skiurlaub hab ich eine Erkältung mitgebracht, so richtig mit Fieber und allem drum und dran. Ich dachte ich hätte mich bei jemanden angesteckt und dass das ja mal ganz normal ist. Ein Woche lag ich komplett flach.
Dann hab ich langsam mit Yoga wieder angefangen und als das gut ging, hab ich eine Woche normal auf den Halbmarathon trainiert. Aus dem 6-Wochen-Trainingsplan hab ich mir einen 4-Wochen-Plan geschneidert und alle Trainingseinheiten durchgezogen.
Der lange Lauf am Wochenende war wie beschrieben wirklich schwer. Ich hab mich komplett ausgelaugt gefühlt und an dem Tag gar nicht mehr richtig erholt. Am Abend kam dann wieder Fieber und Schüttelfrost, die Nacht war sehr unruhig und am nächsten Morgen war ich wieder richtig erkältet. Fieber, Nase zu, Husten und Schüttelfrost - schon wieder.
Also ab zum Arzt. Die Ärztin hat dann einen Bluttest angeordnet, um meine Eisenwerte zu überprüfen. Da kam dann das Schlamassel. Zwei Leberwerte erhöht, Eisen zu niedrig und die Muskelenzymwerte viel zu hoch, das hieß Sportpause und Eisentabletten. Vor allem die erhöhten Muskelenzymwerte haben meiner Ärztin Sorgen gemacht und mir auch. Ich hab mich zwar erschöpft gefühlt, aber nicht so wie meine Werte das zeigten. Und da fiel ich so richtig in ein Loch (was man auch am Post der letzten Woche gut merken kann) - ich hatte das Gefühl, dass ich mich auf nichts mehr verlassen kann. Ich hab mir doch so gewünscht endlich einen Halbmarathon zu laufen und mich dann auch darauf gefreut. Die Kollegen aus dem Verein, die Stadt und das Datum hätte eigentlich super gepasst und dann macht mein Körper nicht mit. Für mich hat es sich so angefühlt, als ob ich nie wieder Sport machen könnte.
Die nächste Woche kam dann gleich der nächste Hammer mit einer Kehlkopfentzündung. Damit hat sich die Sportpause natürlich noch weiter ausgedehnt und ich war dann bei 10 Tagen ohne Sport.
Der nächste Bluttest gab zum Glück Entwarnung. Die Leberwerte, die Muskelenzymwerte und das Eisen haben sich wieder eingependelt. Aber die Entzündungswerte waren erhöht, also eigentlich Antibiotikum - meine Ärztin ist da aber zum Glück sehr zurück haltend mit dem Verschreiben. Lieber sollte sich mein Körper noch erholen. Ich hab mich also geschont und versucht die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Viel Tee, viel Pause und kein Stress.
Die Sportpause dauert jetzt schon 15 Tage und ich werde wohl noch 1 - 2 Tage pausieren, bis der Husten wirklich komplett weg ist. Es fällt mir immer noch schwer, wirklich zu akzeptieren, dass der Halbmarathon nichts wird und ich nur im Publikum stehen werde. Aber es kommen andere Halbmarathons und Gesundheit geht nun mal vor.
In der Zeit ohne Sport konnte ich über einiges nachdenken und hab bemerkt, dass ich mich wirklich wieder mehr um mich und meine Gesundheit kümmern sollte.
Deswegen hab ich mich wieder für Yoga angemeldet, wenigstens einmal in der Woche will ich Sport machen bei dem es nicht um Geschwindigkeit und Kilometer geht, nicht darum dass man schneller oder weiter kommt als andere, nicht darum, dass man sich mit irgendwem vergleicht, auch nicht mit sich selbst.
Das mach ich dann nur für mich! Und alles andere ist erstmal nicht wichtig.



Sonntag, 17. April 2016

Einmal Fernbeziehung und zurück, bitte!

4,5 Jahre haben wir jetzt in einer Fernbeziehung gelebt. Es war das Übliche, ich bin zum Studium weg gegangen, er blieb, weil er hier verwurzelt ist und einen guten Job hat.

Anfangs war die Fernbeziehung natürlich schwierig. Wir mussten erst heraus finden, wie wir unsere Wochenenden gemeinsam verbringen, wie viel Zeit noch für andere Menschen und Aktivitäten bleibt und wer wen wie oft besucht. Aber irgendwann hat sich das eingespielt und es war nicht mehr so schwer wie am Anfang. Das Vermissen war immer noch da, aber man konnte es leichter ertragen, weil man wusste, wie das nächste Wochenende aussieht und dass es ein nächstes Wochenende gibt.
Die Wochenenden waren dann immer wie eine kleine Pause, ein kleiner Urlaub vom Alltag. Ich habe versucht alles was erledigt werden muss, vor dem Wochenende zu schaffen, damit Nichts das besondere schöne Wochenende zerstören kann.

Und jetzt ist das da, auf das wir 4,5 Jahre gewartet haben. Wir wohnen zusammen in einer Wohnung.

Mein Studium ist vorbei und ich wohne wieder in meiner Heimatstadt. Hier bin ich aufgewachsen, hier wohnen meine Eltern, hier kannte ich eigentlich viele Menschen. Und das womit ich nie gerechnet hätte, ist eingetreten, ich wünsche mir die Fernbeziehung zurück. Im Moment weiß ich nicht, wie ich unsere Leben zu einem gemeinsamen Leben zusammen fügen kann.



Er lebt einfach weiter wie bisher, die gleichen Termine, die gleichen Aktivitäten, die gleichen Freunde. Als wäre ich immer noch 300 Kilometer weit weg.
Ich versuche verzweifelt eine Routine aufzubauen und den Mut aufzubringen mich irgendwo zu bewerben. Alte Freunde sind nicht mehr viele übrig und Hobbies müssen erst wieder neu entdeckt werden. Ich schwebe zwischen dem Altbekannten und dem Neuankommen.
Traurig, dass wir in unserer Fernbeziehung mehr geredet haben als jetzt. Der abendliche Telefontermin war ein fester Bestandteil. Der andere wurde auf den neuesten Stand gebracht, um am Leben des anderen teilnehmen zu können. Jetzt sind wir eigentlich ein Teil des anderen, aber doch nicht zusammen. Gespräche drehen sich darum was man einkauft und wer was putzt. So weit dass wir gemeinsam Termine besprechen, kommt es gar nicht. Mein Freund macht seine Termine, trägt sie in den Kalender ein und ich soll es akzeptieren.
Gerade könnte ich auch Single sein. Bis auf das wir gemeinsam im gleichen Bett schlafen, fühlt es sich nämlich nicht mehr nach einer Beziehung an und das macht mich, in einer im Moment eh schon unsichereren Lebenssituation, ganz schön kaputt. Ich habe Angst, dass uns das kaputt macht.


Sonntag, 10. April 2016

Halbmarathon-Training

Jetzt ist also die erste Woche richtiges Training für den Halbmarathon vorbei. Sechsmal hab ich diese Woche Sport gemacht und ich merke heute wirklich fast jeden Muskel am Körper. Trotzdem bin ich insgesamt relativ zufrieden mit dem Training.



Montag:
Montag Morgen 7 Uhr - eigentlich gar nicht meine Zeit zum Laufen, aber die Gelegenheit muss man mal nutzen. 7 Kilometer in ganz lockerem (und langsamen) Tempo. Dafür dass es so früh war, war es eigentlich ganz gut. Der Puls war sogar mal in einem normalen Bereich für einen Morgenlauf. Normalerweise hüpft er um diese Uhrzeit so bald ich mich irgendwie bewege, total noch oben. Aber so war es doch ein Herzkreislauftraining, also alles wie geplant. Und die Natur sieht um diese Zeit tatsächlich sehr schön aus.

Dienstag:
Wenn man kein Auto hat, fährt man Rad. Insgesamt 1,5 Stunden Rad fahren einmal zu meinen Eltern und wieder zurück. Also mit einer entspannten Pause dazwischen. Immer mit Gegenwind, dafür flach. Auch wieder ein Herzkreislauftraining, beim Weg zurück hatte ich einen höheren Puls, weil ich mich ein bisschen beeilt hab, aber alles noch im Rahmen.



Mittwoch:
Intervalltraining mit dem Verein. 3 x 2000 Meter in 6:10 Minuten standen auf dem Programm. Das erste Intervall war ich viel zu schnell, weil ich mich verrechnet habe. Laufen und gleichzeitig Zwischenzeiten im Kopf rechnen kann ich nicht besonders gut. Dafür waren das zweite und dritte Intervall fast in der perfekten Zeit und gar nicht so schlimm wie gedacht, am Schluss wurden die Beine aber schon ziemlich schwer. Nach dem Mittagessen war mir eigentlich ziemlich übel, das Laufen ging dann doch erstaunlich gut. Insgesamt waren es fast 10 Kilometer.

Donnerstag:
Nach 3 Jahren mal wieder ab aufs Pferd. 1 Stunde Reiten. Erstaunlich dass man gleichzeitig so viel und so wenig verlernen kann. Manche Sachen haben wie von alleine funktioniert und andere so gar nicht. Aber ich denke das kann nur besser werden.

Freitag:
Buuumm - Muskelkater. Reiten ist dann doch eine ungewöhnliche Belastung. Also ein lockerer Lauf am Abend, wieder im Herzkreislaufbereich und eher langsam. Locker wäre aber anders gewesen, meine Beine waren wie zwei Steine, die ich nur mit viel Mühe vorwärts bewegen konnte. Immerhin 5,5 Kilometer.



Samstag:
Trainingspause mit Reifen wechseln und Auto putzen, war auch nötig, die Beine hatten sich nämlich noch nicht wieder erholt.

Sonntag:
Der Muskelkater will irgendwie nicht weniger werden und breitet sich langsam aus. Aber ein langer Lauf am Wochenende ist wohl Pflicht im Halbmarathon-Training. 12 Kilometer, wieder sehr langsam. Das war der "schlimmste" Lauf der Woche. Ich war unmotiviert, hatte keine Lust und die Beine waren immer noch ziemlich schwer. Wäre mein Freund nicht dabei gewesen, hätte ich es wohl nicht durchgezogen und er musste dafür auch noch meine Laune ertragen. Merke also: wenn ich keine Lust habe, lieber alleine laufen gehen.

Fazit:
So viele Kilometer wie diese Woche war ich lange nicht mehr laufen und das merke ich auch definitiv in den Beinen. In der nächsten Woche sollte ich also die Tage zwischen den Läufen irgendwie regenerativer gestalten. Gedehnt habe ich mich heute ausgiebig und heute Abend gehts noch auf die Black Roll, um wirklich die letzten Reste des Muskelkaters wegzurollen. Und dann geht es hoffentlich voller Motivation in die nächste Woche Training.


Mittwoch, 6. April 2016

Halbmarathon - here I come

Da ist also die Anmeldung durch.
01. Mai 2016 das soll das Datum für meinen ersten Halbmarathon sein. Fühlt sich ein bisschen so an, als ob ich das Datum für meine Hochzeit festlege (zumindest denke ich, dass sich das so anfühlt ;)



Die Vorbereitung läuft so mittelmäßig. Ich war eine Woche im Skiurlaub, hatte meine Sport-BHs vergessen, konnte also nicht laufen gehen und bin dann auch noch krank geworden, so dass ich in der Woche danach auch nicht laufen konnte.
Jetzt habe ich noch 4 Wochen.
4 Wochen Halbmarathon-Vorbereitung sind eigentlich nicht genug. Deswegen hab ich meine heimlichen Zeitpläne schon mal ganz weit in meinem Kopf vergraben. Hauptsache heil im Ziel ankommen ist das neue Motto.



So ganz grob halte ich mich an den 6 Wochen Plan von Steffny und stöpsel mir da was für 4 Wochen zusammen und dann werden wir sehen, ob das klappt.

Neue Laufschuhe habe ich auch bestellt. Zur Motivation und um die lange Strecke auf Asphalt auch gut zu überstehen. In der Vorbereitung auf meine 10-Kilometer-Läufe im letzten Jahr hatte ich nämlich immer mal wieder leichte Knieschmerzen. Die haben sich durch Dehnen und die Blackroll immer wieder verzogen, aber ich will es ja nicht herausfordern. Die Adidas Solar RNR sind es geworden. Da bin ich jetzt schon gespannt, wie es sich mit ihnen läuft.


Freitag, 25. März 2016

Meine Lieblings-Fitness-Channel

Seit circa 3 Jahren trainiere ich jetzt schon zuhause mit Youtube-Videos. Mal Yoga, mal HIIT, mal irgendwas zum Ausprobieren.

Das sind meine Lieblings-Fitness-Channel/Videos

Fitnessblender
Egal was man machen möchte, Fitnessblender hat definitiv ein Workout dafür. Die Videos sind professionell produziert und man kann seine eigene Musik laufen lassen, was ich super finde.


Blogilates
Cassey hat mittlerweile ihre eigene Klamottenlinie, es gibt Yoga-Matten und einen monatlichen Workout-Kalender für den immer die aktuellsten Playlists online gestellt werden. Die Workouts sind relativ kurz und dadurch perfekt für zwischen durch.



Jillian Michaels
Wer kennt sie nicht ;) wenn man Jillian Michaels bei Youtube eingibt kommen 350.000 Ergebnisse. Von ihr gibt es auch Workouts für jedes Körperteil und zu vielen verschiedenen Sportarten. Ich mag am liebsten das "Yoga Meltdown".


Hat jemand noch Tipps welche Videos ich mal ausprobieren sollte? Ich bin da immer offen für alles :)


Montag, 21. März 2016

Die letzte Woche Vegan for fit

Die 30 Tage sind vorbei

Ich muss zugeben, in der letzten Woche habe ich mir sehr viele Ausnahmen gegönnt. Sonntags gab es morgens Brötchen vom Bäcker mit einem Ei vom Bauernhof, als wir unter der Woche beim Italiener bestellt haben waren die Nudeln natürlich nicht Vollkorn und es stand nirgends dabei, dass sie immer mit Käse überbacken sind.



So lange ich zuhause kochen und essen kann, fällt mir das vegane Essen weniger schwer. Einzig der Zuckerverzicht ist wirklich sehr sehr hart und es hat sich hier und da mal ein Stück dunkle Schokolade da zwischen geschummelt. Oder eine Tafel vegane Schokolade in den Einkaufswagen.



Wenn man unterwegs ist, braucht man schon eine gute Vorbereitung, damit das mit dem Essen auch so hinhaut. Ich habe jetzt noch konsequenter immer einen Apfel dabei, um über den schlimmsten Hunger hinweg zu kommen.



Außerdem habe ich die App "Codecheck" auf dem Handy, damit muss ich nicht immer selbst jedes Etikett bis ins kleinste Detail lesen, sondern kann das einfach einscannen und die App sagt mir, ob es vegan ist oder nicht. Etiketten lesen mache ich jetzt trotzdem viel gründlicher als vorher und bin immer wieder erstaunt, wo eigentlich überall tierische Produkte und vor allem Zucker drin sind.



Das Endergebnis ist für mich, dass ich versuchen möchte zuhause größten Teils vegan zu essen und Fleisch wirklich nur zu essen, wenn es aus einer ökologisch und ethisch korrekten Haltung kommt. Da bietet das Landleben mit den vielen Bauernhöfen tatsächlich mal einen Vorteil zur Stadt, beim Bauern direkt einkaufen und die Haltungsbedingungen der Tiere vor Ort ansehen zu können, schlägt wohl jeden Supermarkt.